Freitag, 27. Februar 2015

Hannes Friedli folgt auf Martin Frischknecht

Hannes Friedli (l.) folgt auf Martin Frischknecht, der die Behindertensport-Sektion Appenzeller Vorderland während elf Jahren führte. (Bild: iks)
ISABELLE KÜRSTEINER

PLUSPORT. Nach elf Jahren übergab Präsident Martin Frischknecht sein Amt an Hannes Friedli. Ausserdem wurden acht Mitgliedern ihre Vereinstreue zwischen zehn und dreissig Jahren zum Plusport Behindertensportverein Appenzeller Vorderland verdankt. Seit elf Jahren führte der Walzenhauser Martin Frischknecht das Vereinsschiff der Plusport-Behindertensport-Sektion Appenzeller Vorderland mit seinem Team erfolgreich, was die steigende Mitgliederzahl eindrücklich demonstriert. An der Mitgliederversammlung im Hotel Linde in Heiden wurden die statutarischen Geschäfte rasch abgewickelt.

Grosses Programm
Martin Frischknecht blickte auf ein erfolgreiches Jahr mit einem reichbefrachteten Programm zurück. Der Auftritt bei der Sportlerehrung in Heiden Ende März, die Turnstunde mit der Männerriege Oberegg, die Teilnahme am Kantonalen Turnfest Appenzell, am Sporttag in Magglingen sowie die zweitägige Velotour nach Konstanz und bis nach Ramsen waren die letztjährigen Grossanlässe, ebenso die zweijährlich durchgeführte Fahrt ins Blaue. Daneben gab es zahlreiche Spezialturnstunden und Tages- sowie Halbtageswettkämpfe im Polysport wie auch im Schwimmen. Zum Schluss rief er zur aktiven Betreuer- und Leitersuche für die drei Sportgruppen am Montagabend, Mittwochnachmittag und für Kinder sowie Jugendliche mit und ohne Behinderung am Freitag frühabends auf: «Fragt doch in eurem Bekanntenkreis, ob jemand Interesse an einer Helfertätigkeit hat.» Nach Lichtbildervorträgen über die sportlichen Ereignisse 2014 freute sich Kassier Hans Lutz über die gute Verankerung des Vereins in der Region. Dabei lobte Martin Frischknecht die treuen Spender und Gönner und wies auf einen Beitrag des Schweizer Verbandes hin. Erstmals hatten Romana Tremp aus Speicher und Gerhard Wiesendanger aus Heiden die Kasse geprüft. Ihrem Antrag, die Hans Lutz die sorgfältige Kassaführung zu verdanken, wurde angenommen.

Friedli einstimmig gewählt
Nach dem Rücktritt von Präsident Martin Frischknecht erfolgte die Wahl von Hannes Friedli aus Heiden einstimmig. Die weiteren Vorstands- und Technische-Kommission-Mitglieder stellten sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Es sind dies Albert Ebneter, Vizepräsident, Heiden, Hans Lutz, Kassier, Heiden, Marcel Kelemen, Aktuar, Wald, Angela Böhler, TK-Präsidentin, Heiden, Verena Bruderer, Diepoldsau, Doris Eugster, Grub AR, und Elisabeth Gröli, Rehetobel. Der TK gehören Aschi Städler, Heiden, Verena Bruderer, Claudia Niederer, Walzenhausen, und Enza Welz, Wald, an. Vor den Ehrungen gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder. Die Ehrungen bewiesen einmal mehr die grosse Verbundenheit der Sporttreibenden mit dem Verein.

170 Jahre Treue geehrt
Für dreissig Jahre Mitgliedschaft wurde Silvia Huck, Heiden, gedankt. Bereits fünfundzwanzig Jahre treiben Andrea Sonderegger, Oberegg, und Urban Hanny, Rorschach/Wolfhalden, in Heiden Sport. Gleichzeitig erhielten sie die Freimitgliedschaft verliehen. Auf 15 Jahre Mitgliedschaft blickten Eliane Geiger, Reute, Dani Welz, Wald, Angelo Lutz und Kurt Trachsler, beide Rorschach.

Die zehnjährige Mitgliedschaft von Christian Tüsel, Rorschach, Eva Bourbia und Rösli Schmid, beide Heiden, wurde ebenfalls mit einem Präsent verdankt. Aschi Städler erhielt ein Päckli für seine wunderbaren Produktionen auf der Bühne. Ganz klar, dass der aufwendige Einsatz von Martin Frischknecht mit tosendem Applaus, einem Geschenk sowie zusätzlich mit einem Gedicht, vorgetragen von Albert Ebneter, verfasst von dessen Frau Ruth, verdankt wurde.

Sonntag, 21. September 2014

Fahrt ins Blaue 2014



Am 21. September 2014 trafen wir uns beim Gerbeschulhaus in Heiden. Eigentlich sollten die Rorschacher schon im Car sitzen aber bei meiner Ankunft musste ich erschreckt feststellen, dass sie nicht da war.
Unser Carchauffeur hatte sie vergessen in Rorschach aufzunehmen. Er war aber schon am Telefon um das Malheur in Ordnung zu bringen. Er bot kurzerhand seine Schwester auf, die mit einem Kleinbus die 14-köpfige Gruppe abholte und dann nach St. Gallen brachte. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn wurden die Passagiere vom grossen Bus aufgenommen und dann konnte es endgültig losgehen.
Urban durfte vorne auf dem „Reiseleitersitz“ Platz nehmen und die beste Aussicht geniessen.
Das Wetter war nicht ganz eindeutig schön und der Wetterbericht versprach auch örtliche Regenfälle. Auf der Autobahn zeigte sich aber schnell, dass wir gegen Westen schon die ersten blauen Flecken ausmachen konnten.
Pünktlich trafen wir in Stein am Rhein ein. Die Schiffscrew der MS Konstanz erwartete uns schon und die Tische waren schon für den Morgenkaffee gerichtet. Feine frische Gipfeli standen auf den Tischen und die Kaffee-Maschine lief die nächste halbe Stunde auf Volltouren.
Punkt 10.00 legte das Schiff ab und der Schiffskapitän stellt die Mannschaft vor. Unterwegs wusste er allerhand interessantes zu erzählen. Von der alten Eisenbahnbrücke in Hemishofen, dem Trocknungsturm St. Katharinental und von Büsingen, wo die Schweizer-Deutsche Grenze mitten durch ein Restaurant geht.
Das Wetter hatte definitiv aufgetan und bei schönstem Sonnenschein kamen wir in Schaffhausen an. Einen kurzen Spaziergang am Rhein entlang liessen wir uns nicht entgehen um dann pünktlich beim Restaurant „Güterhof“ bei der Schiffs Lände zu sein.
Wir wurden hervorragend mit allem bedient und konnten dann frisch gestärkt mit dem Bus weiter nach Neuhausen fahren um uns den Rheinfall bei hohem Wasserstand anzusehen. Es ist schon sehr eindrücklich wenn so eine Wassermasse den Fall hinunterstiebt.
Punkt 14.00 wie abgemacht waren alle wieder beim Car. Zurück fuhren wir dem Rhein und Untersee entlang, diesmal auf der Schweizer Seite. In Ermatingen gab es noch einen kurzen Kaffeehalt bei letzten Sonnenstrahlen weit im Westen. Die Regenwolken sahen wir aber schon über den See herankommen. Was können die uns schon anhaben, wenn wir gemütlich im Car sitzen und pünktlich wieder in Rorschach und Heiden ankamen.


Elisabeth Gröli




Sonntag, 24. August 2014

Velotour 23. /24. August 2014

Sehr früh am Morgen, nämlich schon 7.45 trafen wir uns (52 Teilnehmer) am Samstagmorgen beim Besammlungsplatz. Diesmal mussten die Velos nicht erst verladen werden, da es gleich per Rad losging.
Die Mitfahrer der Rollfiet fuhren mit dem Auto bis nach Rheineck, da eine so rasante Abfahrt unter Last die Bremsen überfordern würden. Mit leichter Verzögerung fuhr der ganze Tross los. In Rheineck durften die Rollfiet-Fahrer auch zusteigen. Bei trockenem Wetter, und das ist im diesjährigen Sommer nicht immer sicher, fuhren wir dann weiter Richtung Staad wo es im Paradiesli schon den ersten Kaffeehalt gab. Ein Buffet mit belegten Broten, Gipfel und sogar Erdbeertörtchen stand für uns schon parat.
Frisch gestärkt wollten uns die Wolken doch noch zeigen, dass sie keine leere Drohung waren und liessen es kurz ein bisschen nieseln. Richtig nass sind wir dabei aber nicht geworden.  Dem See entlang ging’s weiter über Rorschach bis Tübach wo wir die Bodensee-Route verliessen und Richtung Roggwil, Bumishus nach Neukirch Egnach gelangten.
Die Küchenmanschaft war schon parat, Getränke standen zur Auswahl schon auf dem Tisch und der erste Gang (gemischter Salat und feines Brot) stand in Windeseile auf dem Tisch.
Die Metzgerei Hälg von Neukirch war mit dem Catering auch gerichtet und servierten uns feinen Braten und Gratin Dauphinoise.
Weiter ging es dann über Hungerbühl, Walsdchenke, Winggle, Kesswil, Güttingen, Altnau nach Münsterlingen. Das Schöne an diesem Abschnitt ist erstens die Aussicht über den ganzen Bodensee und deutlich weniger „Betrieb“ als unten am See.
In Münsterlingen stiessen wir wieder auf die original Bodenseeroute. Der Turm der Konstanzer Jugendherberge hatten wir schon bei Altnau gesehen. Aber erst noch mussten wir bis Kreuzlingen radeln und den Schlussaufstieg zur Jugi meistern. Dort oben hatten wir noch herrliche Rundsicht. Leider hatten wir gar keine Zeit diese zu geniessen. Hiess es doch Duschen, Betten beziehen und dann 19.30 Uhr beim Z’Nacht zu sein.
Wer jetzt glaubt, wir hätten ja nur gegessen der irrt sich. Die ganze Strecke war immerhin   64 km lang. Was einem Tandem zu viel war und es wegen technischer Mängel aufs Dach des Besenwagen verbannt wurde.
Erst am Abend kam es richtig stark zu regnen. Daher blieben alle in der Jugi und wir konnten noch gemütlich beisammen sitzen.
Sonntagmorgen war zuerst grau doch der blaue Streifen nach Westen hin verhiess Gutes. So starten wir mit Hilfe unseres Konstanzer Führers Richtung Radolfzell. Die neu gebaute Strecke von Konstanz bis Wollmatingen war ein schön angenehmes Rollen. Wir konnten nur kurze Trinkhalte machen und fuhren über Radolfzell direkt weiter nach Moos und Bankholzen.
Pünktlich trafen wir dort ein. Nach einem sehr feinen Mittagessen nahmen wir die letzten Kilometer bis Ramsen unter die Pedale. Ganz trocken sollten wir dann doch nicht durchkommen. Die dunkelgrauen Wolken, die erst den Anschein machten als würden sie nördlich von uns vorbeiziehen bescherten uns doch noch 10 Min. Schauer.
In Ramsen konnten die Räder in den parat stehenden Lastwagen von Hr. Sagurna verladen werden und die ganze Gruppe konnte weiter mit dem Bus und Bahn bis nach Heiden reisen.
Dankbar für einen unfallfreien Ablauf der ganzen Tour klang der Tag im Bären aus.
Ein Dank gilt wieder Albert für seine Organisation und Leitung, ebenso Aschi Städler, der sicherstellt, dass wir Tickets haben für die Rückreise.
E.G.

Sonntag, 29. Juni 2014

Kantonalturnfest 2014

Wir waren auch dabei!

Das Appenzeller Kantonalturnfest 2014 ist schon Vergangenheit. Vor 2 Jahren hat der ATV mit den vier appenzellischen Behindertensportgruppen fusioniert. Das ist vielleicht nicht so spektakulär wie andere Fusionen, zeigt aber doch dass der Behindertensport integriert werden kann und soll.
So waren auch die vier Sektionen am AKTF allesamt vertreten.
Die Sektion Vorderland ist mit 7 Vierer-Gruppen und 2 Ersatzturner am Sonntagmorgen den 29. Juni
angereist. Das Wetter war nicht gerade von der schönsten Seite aber wie alle anderen Turner sind auch unsere Turner „wasserfest“.
Beim Gringel-Schulhaus waren die Fit und Fun-Spiele ausgesteckt. Unsere Turner habe alles gegeben und so konnte man konzentrierte Gesichter und rote Backen sehen. Mal ging es um Schnelligkeit, mal um Geschick.
Nachdem jede Gruppe ihren Durchlauf vollbracht hatte ging es weiter ins Festzelt wo uns die Küchenmannschaft ein warmes Essen servierte.
Lange Zeit zum ausruhen hatten wir nicht, denn schon um 12.30 wurden wir wieder aufgerufen alles zusammenpacken und zu dislozieren hinüber zur Wühreturnhalle, wo die Grossraum Vorführungen stattfanden.
Die Turner aller appenzellischen Sektionen haben sich auf dem ganzen Feld verteilt. Mit ihren schwarzen Leibchen und den bunten Cheerleader-Bällen war es trotz des Regens ein fröhliches Bild.

Zu einer rassigen Musik mit afrikanischen Rhythmen zeigten sie die einstudierten Bewegungsabfolgen.

Samstag, 22. Februar 2014

Zehn Jahre erfolgreich

Martin Frischknecht ist seit zehn Jahren Präsident des Behindertensportvereins Appenzeller Vorderland.
Gewählte und Geehrte: Romana Tremp, Andras Kaiser, Leo Sagurna, Angela Böhler, Edith Hüppin und Martin Frischknecht. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

BEHINDERTENSPORT. Seit zehn Jahren führt der Walzenhauser Martin Frischknecht das Vereinsschiff der Behindertensport-Sektion Appenzeller Vorderland erfolgreich, was die steigende Mitgliederzahl eindrücklich demonstriert. An der Mitgliederversammlung im Restaurant Hohe Lust in Lutzenberg wurden die statutarischen Geschäfte rasch abgewickelt. Frischknecht blickte auf ein erfolgreiches Jahr mit einem reichbefrachteten Programm zurück. «Die grosse Beteiligung an den Anlässen bekundet das Interesse der Mitglieder.» 2014 wird der BSV bei der Sportlerehrung in Heiden Ende März im Rahmenprogramm auftreten. Zudem sind mit der Teilnahme am Kantonalen Turnfest und am Sporttag in Magglingen sowie der zweitägigen Velotour drei Grossanlässe geplant. Weiter steht die zweijährlich durchgeführte Fahrt ins Blaue an.

Helfer und Leiter gesucht
Ob dem grossen Zulauf in den drei Sportgruppen am Montagabend, Mittwochnachmittag und für Kinder sowie Jugendliche mit und ohne Behinderung am Freitag frühabends besteht Leiter- und Helfermangel. Deshalb der Aufruf des Präsidenten: «Fragt doch in eurem Bekanntenkreis, ob jemand Interesse an einer Helfertätigkeit hat.» Nach zwei Lichtbildervorträgen über die sportlichen Ereignisse 2013 freute sich Kassier Hans Lutz über eine Nullrunde im Kassabestand. Er, wie auch Martin Frischknecht unterstrichen, dass dies nur dank treuer Spender und Gönner möglich sei. Letztmals hatten Heinz Brunner, Heiden, und Silvan Wüst, Heerbrugg, die Kasse geprüft. Mit Romana Tremp aus Speicher wurde eine Nachfolgerin gewählt, der zweite Platz im Revisionsteam muss noch besetzt werden. Nach einer einstimmig verabschiedeten Statutenrevision – es wurden neue gesetzliche Vorlagen integriert –, folgte die Wiederwahl von Vorstand und Technischer Kommission. Weiterhin werden Martin Frischknecht, Präsident, Walzenhausen, Albert Ebneter, Vizepräsident, Heiden, Hans Lutz, Kassier, Heiden, Marcel Kelemen, Aktuar, Wald, Angela Böhler, TK-Präsidentin, Heiden, Verena Bruderer, Diepoldsau, Doris Eugster, Grub AR, und Elisabeth Gröli, Rehetobel, die Geschicke des BSV leiten. Der TK gehören Aschi Städler, Heiden, Verena Bruderer, Claudia Niederer, Walzenhausen, und Enza Welz, Wald, an.

Treue Mitglieder geehrt
Vor den Ehrungen gedachte die Versammlung des verstorbenen Ehrenmitglieds Margrit Lendenmann aus Rheineck. Die Turnerin hatte über dreissig Jahre Sport im Vorderland betrieben und auch als Sportlervertreterin lange im Vorstand gute Ratschläge eingebracht. Die Ehrungen bewiesen die grosse Verbundenheit der Sporttreibenden mit dem Verein. Für dreissig Jahre Mitgliedschaft wurden Andreas Kaiser, Heiden, und Leo Sagurna, Walzenhausen, ausgezeichnet. Bereits zwanzig Jahre treibt Marie-Therese Zürcher, Rehetobel, Sport. und auch so lange engagieren sich Doris Eugster und Angela Böhler im Leiter-Team; seit einigen Jahren zusätzlich im Vorstand. Auf 15 Jahre Mitgliedschaft blickten Edith Hüppin, Walzenhausen, und Heinz Lehmann, Walzenhausen, sowie Markus Reifler, Wald. Die zehnjährige Mitgliedschaft von Martin Frischknecht wurde mit einem Präsent und mit einem Gedicht, vorgetragen von Albert Ebneter, verdankt. (iks)

Mittwoch, 8. Januar 2014

Behindertensport – viele gute Erinnerungen

Viele gute Erinnerungen an ein tolles Sportjahr wurden beim Silvesterbrunch der Vorderländer Behindertensportler ausgetauscht.

VORDERLAND. In diesem Jahr hiess der Ausgangspunkt erstmals Chur. Es ging zurück ins Appenzellerland auf schönsten Wegen. Weitere Höhepunkte waren die gemeinsame Turnstunde mit der Männerriege Oberegg, der Auftritt an der Ledi in Oberegg vor grossem Publikum oder der Zweitagesausflug an den schweizerischen Wettkampf nach Magglingen. Natürlich war die Mittwochsgruppe auch ausgeflogen, kann sie doch wegen der grösseren Betreuung der einzelnen Sportler nicht über Nacht fort. Deshalb wird regelmässig ein Vereinsausflug organisiert.
Viel gab es ausserdem über die zweitägige Leiterteam-Weiterbildung im Bündnerland zu berichten. Damals, als alle auf den Langlaufskiern, instruiert von Leiter Daniel Welz aus Wald, Versuche unternahmen.
Den Abschluss des ereignisreichen Sportjahres bildeten der sehr gut besuchte Silvesterbrunch und der Klausabend im st. gallischen Grub. Dort hatten sich rund 180 Sportler und Helfer zusammengefunden, um über das vergangene Jahr gemeinsam mit Samichlaus und Schmutzli Rückschau zu halten. Ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr für alle.
Im kommenden Jahr wird der Besuch des Kantonalen Turnfestes in Appenzell den Jahreshöhepunkt bilden. Das letzte Kantonale in Herisau ist den Turnern noch in bester Erinnerung, damals, als sie ihren Wettkampf und insbesondere ihre Gymnastik vor grossem Publikum vorführen konnten. Ein Jubiläum feierte in diesem Jahr die dreimal jährlich erscheinende Vereinszeitung «Sport» (www. behindertensport-vorerl.ch). Sie informiert seit zwei Jahrzehnten über die verschiedenen Aktivitäten der Behindertensportler. (pd)

Mittwoch, 3. April 2013

Winterausklang in der Lenzerheide

Die Leiterschar bildete sich im Bündnerland weiter. (Bild: pd)
Die Leiter des Behindertensports Appenzeller Vorderland verbrachten ein Weiterbildungs-Wochenende bei Ex-Skirennfahrer Silvano Beltrametti.

BEHINDERTENSPORT. Anlässlich des 40. Jubiläums organisierte Behindertensport Appenzeller Vorderland erstmals eine zweitägige Weiterbildung. Ganz nach dem Motto: «Mitenand got's besser». Am frühen Samstagmorgen versammelten sich die 15 Leiterinnen und Leiter der Montags-, Mittwochs-, der Schwimm- und der Gruppe Sport für Kinder bei der Gerbeturnhalle in Heiden. Auf sie wartete ein vielseitiges Programm. Für die einen Teilnehmer stand Langlauf an, für die anderen eine Schneeschuh-Wanderung um den sonnigen Heidsee. Ferner unterrichtete Physiotherapeutin Elisabeth Gröli über die verschiedenen Krankheitsbilder der Behinderten. Am Sonntag vergnügte sich die Gruppe bei einer Schneeschuhtour sowie auf der Schlittel- und der Skipiste. (pd)

Mittwoch, 20. Februar 2013

Zwei neue Vorstandsmitglieder

Geehrte und Gewählte der Plusport-Behindertensport-Sektion Appenzeller Vorderland (Bild: pd)

MV von Behindertensport Vorderland: Auf Aktuarin Eva Drexel folgt Marcel Kelemen, und für Cornelia Inauen vertritt Vreni Bruderer die Mittwochsgruppe in der Technischen Kommission.

BEHINDERTENSPORT. Nach dem Nachtessen im Gasthof Krone in Wolfhalden eröffnete Martin Frischknecht (Walzenhausen) die 41. Mitgliederversammlung der Plusport-Behindertensport-Sektion Vorderland. Er blickte auf einen gelungenen runden Geburtstag zurück. Höhepunkt waren die Organisation der DV von Plusport Schweiz und die Fahrt ins Blaue mit Walensee-Schifffahrt und Bergwanderung zum Pizol. Martin Frischknecht denkt über seine Nachfolgeregelung nach, weil er bereits sein zehntes Präsidialjahr beginnt.

Kassier Hans Lutz (Heiden) bestätigte die gute Verankerung des BSV in der Region mit der Verkündung eines kleinen Überschusses. Mit Lichtbildern liessen die Technische Kommission und das Leiterteam die vielen sportlichen Ereignisse wie die Turnstunde mit der Männerriege Oberegg, die Turnunterhaltung Oberegg, den Schweizerischen Plusport-Tag in Magglingen oder die zweitägige Velotour nach Rapperswil Revue passieren.

Zwei neue Vorstandsmitglieder
Nach dem Rücktritt von Aktuarin Eva Drexel (Grub) übernimmt Marcel Kelemen (Wald) das Amt. Für Cornelia Inauen (Walzenhausen) konnte Vreni Bruderer (Diepoldsau) als Vertreterin der Mittwochsgruppe für den Vorstand gewonnen werden. Beide nehmen auch Einsitz in der Technischen Kommission, zusammen mit TK-Präsidentin Angela Böhler (Heiden) sowie Aschi Städler (Heiden), Claudia Niederer (Walzenhausen) und Enza Welz (Wald). Die weiteren Vorstandsmitglieder mit Präsident Martin Frischknecht, Vizepräsident Albert Ebneter (Heiden), Kassier Hans Lutz, TK-Präsidentin Angela Böhler, Doris Eugster (Grub) und Elisabeth Gröli (Rehetobel) sowie die Revisoren Heinz Brunner (Heiden) und Silvan Wüst (Heerbrugg) erfuhren Wiederwahl.

Für 235 Jahre geehrt
Seit 25 Jahren turnen und schwimmen Ruth Ebneter (Heiden) und Jolanda Zingg (Rehetobel) beim BSV. Sie erhielten für ihre Treue die Freimitgliedschaft. 20 Jahre gehören Albert Ebneter (Heiden) – vom Präsidenten als «Mister Behindertensport» tituliert – und Aschi Städler (Heiden) dem Leiterteam an. Aktiv Turnende sind seit 20 Jahren Rosmarie Serena (Rehetobel), seit 15 Jahren Bruno Kaufmann, Konrad Willi (beide Rorschach) und Martin Leupp (Walzenhausen). Seit zehn Jahren dabei ist Leiterin Gina Walser (Walzenhausen) sowie die Sportlerinnen Ruth Metz und Sabrina Schoch (beide Rehetobel).

Mit Applaus wurde auch das zehnjährige Jubiläum der Kindergruppe quittiert. Herzlich verdankt wurden die je sechs Jahre Vorstandsarbeit von Eva Drexel und Claudia Inauen. Zum Schluss verlieh die Versammlung Ehrenmitglied Isabelle Kürsteiner für ihre vielfältigen Einsätze nach ihrem Rücktritt den Titel der Ehrenpräsidentin. Die Walzenhauserin hatte das Präsidium während zehn Jahren geführt.

Jahresprogramm
Auf die beliebten Anlässe Turnen mit der Männerriege Oberegg, Plusport-Tag in Magglingen, Velotour, Minigolf und die Ausflüge der Montagsgruppe zusammen mit Sport für Kinder und den Schwimmern sowie der Mittwochsgruppe wird in diesem Jahr nicht verzichtet. Natürlich gibt es einen Klaushöck zusammen mit allen externen Helfern. (pd)

Samstag, 8. Dezember 2012

Vor grossem Publikum gekämpft

Andrea Sonderegger auf dem Weg zur kleinsten Differenz des Tages. (Bild: iks)


Am 24. Chlausschwimmen in Gais gewannen am Sonntag im Differenzschwimmen der Plusportler Andrea Sonderegger, Vorderland, und Jacques Henriques, Innerrhoden.

ISABELLE KÜRSTEINER

SCHWIMMEN. Innerhalb der Wettkämpfe der Kinder aus der ganzen Deutschschweiz bietet der Schwimmclub Gais auch Wettkämpfe für Plusportler an. Am vergangenen Sonntag massen sich bei den Plusportlern 14 Damen und 20 Herren aus den Appenzeller Gruppen Innerrhoden, Vorder-, Mittel- und Hinterland im Differenzschwimmen über 25 Meter.

Faire Bedingungen
Das bedeutete, dass die Sportlerinnen und Sportler die Bahn mit oder ohne Schwimmhilfe sowie mit oder ohne Begleitung in zwei Durchgängen absolvieren mussten. Im Differenzschwimmen ist kein Schwimmstil vorgeschrieben; gewertet wird die Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen. Bei diesem Modus können sich gute Schwimmer mit Anfängern oder aber begleitete mit unbegleiteten messen, denn es geht einzig um den Zeitunterschied. Ziel der Startenden ist natürlich eine Medaille, wie bei allen Wettkämpfenden; trotzdem wird das Mitmachen vor dem Gewinnen in den vier Appenzeller Sportgruppen gefördert. Vor drei Jahren hatten das Mittel- und das Hinterland, vor zwei das Vorderland und Uzwil, vor Jahresfrist insbesondere die Mittelländer brilliert. Dies zeigt, dass es allen Schwimmenden möglich ist, bei guter Tagesform auf dem Podest zu stehen und eine Medaille abzuholen. Trotzdem gibt es verschiedene Schwimmerinnen und Schwimmer, die sich seit Jahren im vorderen Feld klassieren. Nun, die Mittelländer waren auch am Sonntag erfolgreich, ergatterten sie doch bei den Herren Bronze. Reto Oertli belegte mit 0,17 Sekunden Differenz hinter Jacques Henriques aus Innerrhoden mit 0,06 Sekunden und Michael Sutter ebenfalls aus Innerrhoden mit 0,1 Sekunden Unterschied den dritten Rang, wobei Michael Sutter ein Schwimmer ist, der sich stets in den olympischen Diplomrängen klassiert.

Vorderland vor Hinterland
Ebenso ausgeglichen zeigte sich das «Damen-Stockerl». Während bei den Herren Innerrhoder Können und Wettkampfglück auf ihrer Seite hatten, obsiegte bei den Damen Andreas Sonderegger, Vorderland, mit der kleinsten Differenz des Tages, mit nur 0,05 Sekunden. Die Obereggerin, also auch eine Innerrhoderin, die aufgrund der geografischen Verhältnisse seit mehr als zwanzig Jahren bei den Vorderländern trainiert, belegte in den vergangenen beiden Jahren die Plätze drei, respektive zwei. Hinter Sonderegger klassierten sich die Hinterländerinnen, Corinne Bleiker mit 0,1 und Jasmin Niederegger mit 0,45 Sekunden Unterschied.

Bestens integriert
Mit der Durchführung des 24. Chlausschwimmens ist es dem Gaiser Schwimmclub einmal mehr gelungen, die Plusportler bestens zu integrieren, denn ihre Disziplin wurde inmitten denjenigen der Kinder am Nachmittag gelegt. So konnten die Plusportler vor grossem Publikum schwimmen, ein Erlebnis, dass sie sonst eher selten vorfinden. Die jungen Athletinnen zollten ihren Plusport-Kollegen Respekt und feuerten sie bis zum Anschlagen nach jeweils 25 Metern an. Eine weitere Tradition ist den Schwimmern ebenfalls sehr liebgeworden, ihre Leistung wird in einem Diplom festgehalten. Dieses Diplom wird dann zu Hause sorgfältig ausgestellt, aufgehängt, liebevoll in einem Ordner oder in einer speziellen Schublade aufbewahrt. Ebenso beliebt wie die Medaillen und das Diplom ist das Klaussäckli nach dem Schwimm-Einsatz.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Loom bei den Vorderländer Plusportlern


VORDERLAND. Der Klaushöck der Vorderländer beinhaltete Höhepunkt um Höhepunkt: vom Loom-Konzert bis zur Geburtstagstorte.

Am Klaushöck der Vorderländer begeisterte nach Silvias Musikanten aus Altstätten Loom mit ihren Blue-, Soul-, Groove- und Rockklängen. Insbesondere die Jugendlichen feierten die Gruppe ab. Dann verwöhnten die «Walzehuuser Hobbyköch» die über hundert Gäste mit einem feinen Viergangmenü, und die Montagsgruppe liess mit ihrem Auftritt nochmals von vergangenen Ferien und warmer Sonne träumen, führten sie doch ihre Ferien-Gymnastik unter der Leitung von Aschi Städler, Albert Ebneter und Elisabeth Gröli auf. Einstudiert wurde der Bühnenauftritt für die Oberegger Turnunterhaltung.

Dann wurde es plötzlich still, ganz still, denn Klaus und Schmutzli kamen mit einem grossen Buch. Sie hatten viel zu loben, die Sportler für ihren Einsatz und das Leiterteam für seine Hilfe. Auch bekamen sie Sprüchli, Musikstücke und Lieder vorgetragen, ja sogar eine Zeichnung geschenkt. Nach diesen Highlights folgte das Dessert. Wunderbar dekoriert mit Kerzen wurde die gespendete, riesige Geburtstagstorte hereingefahren. Einmal mehr feierte die Vorderländer Sportfamilie ihren 40. Geburtstag in diesem Jahr. Natürlich erinnerten sich so mancher Sportler und so manche Sportlerin an vergangene Ereignisse der letzten Jahre. Darunter auch Ruedi Moesle aus Walzenhausen. Er ist das älteste aktive Mitglied im Plusport Vorderland und kann sich an lustige Reminiszenzen in über dreissig Jahren Mitgliedschaft erinnern.

40-Jahr-Jubiläum gefeiert: Immer noch besucht er regelmässig die Montags-Turnstunden sowie die zweiwöchentlichen Schwimmlektionen im Hotel Walzenhausen. Die Rede war von lustigen Ausflügen und Klausabenden, aber auch von wunderbaren Velotouren, Wettkämpfen in Gonten, Gais, dem Fürstentum Liechtenstein und in Magglingen. Freude bereiten immer wieder die abwechslungsreichen Trainings sowie die Spezial-Turnstunden mit befreundeten Vereinen, wie der Männerriege Oberegg, dem Unihockey Rehetobel, Handballern, Fussballern und weiteren Athleten aus der Ostschweiz.

Letzte Gelegenheit, das 40-Jahr-Jubiläum zu feiern, ist der öffentliche Silvesterapéro im evangelischen Kirchgemeindehaus in Heiden und die Mitgliederversammlung im Februar kommenden Jahres. (iks)

Montag, 14. Mai 2012

Vorderland begrüsst die Schweiz

Die Vorderländer grüssten die Schweiz mit zwei Bühnenproduktionen. (Bild: iks)

40 Jahre Behindertensport Vorderland: Anlässlich des runden Geburtstages organisierten die Vorderländer die Delegiertenversammlung von Plusport Schweiz.

BEHINDERTENSPORT. Als sich die Gemeinde Heiden vor etwas mehr als 40 Jahren entschied, die Gerbe-Turnhalle rollstuhlgängig zu bauen, war es für Claudia und Peter Eggenberger aus Wolfhalden klar, dass sie fortan nicht nur in Teufen bei den Mittelländern mithelfen, sondern, dass sie in Heiden eine neue Sportgruppe für Menschen mit Behinderung aufziehen wollten.

So begannen im Jahr 1972 regelmässige Turnstunden am Montagabend mit zwei Leitern und fünf behinderten Sportlern aus den Gemeinden Rehetobel, Wolfhalden und Rheineck. Der BSV war geboren worden, dank dem Verständnis der Gemeinde Heiden und der Hartnäckigkeit von Eggenbergers. Nach und nach folgten ein Schwimm-Angebot im Hotel Walzenhausen, eine zweite Turnstunde am Mittwochnachmittag und eine Turnstunde für Kinder am Freitagnachmittag. Heute werden die verschiedenen Sportangebote und über 30 Wochenendaktivitäten pro Jahr von einem 30-köpfigen Leiterteam für rund neunzig Sportlerinnen und Sportlern aus den Vorderländer Gemeinden, Oberegg, Rheineck und bis Rorschach angeboten.

Gute Verankerung in Region
Neben den regelmässigen Schwimm- und Turnstunden werden Projekte mit Turnvereinen sowie polysportiven Vereinigungen durchgeführt. Die Vorderländer Familie wächst entgegen dem schweizerischen Trend jedes Jahr. Einziger Wermutstropfen ist die Mittwochsgruppe, weil sich zwischen 15 und 17 Uhr wenige Helferinnen und Helfer finden, die sich für die Sportler engagieren können. Sonst ist es den Vorderländern unter der Führung von Martin Frischknecht, Walzenhausen, immer gelungen, für ihre zahlreichen Unternehmungen – vom Minigolf-Besuch bis zur zweitägigen Velotour – genügend Helferinnen und Helfer zu finden. Grosse Stützen waren in der Vergangenheit die Turnvereine Heiden und Walzenhausen sowie die Männerriege Oberegg. Der STV Walzenhausen wurde gar zum Vorreiter der Integration, als er vor Jahrzehnten als erster Turnverein überhaupt die Vorderländer als fixe Gäste zu ihren Unterhaltungsabenden einlud. Die Männerriege Oberegg wiederum lud die Vorderländer erstmals zu einer gemeinsamen Turnstunde ein. Diese Idee wurde ebenfalls im ganzen Land aufgenommen, es entstanden in der Folge überall in der Schweiz solche Zusammenarbeiten. Das gipfelte in einem gemeinsamen Auftritt von Plusport Schweiz und dem STV an der Gymnaestrada.

Nachwuchs aus eigenen Reihen
Dank auswärtiger Hilfe war viel möglich, doch auch der eigene Nachwuchs gestaltet bei den Vorderländern heute das Vereinsgeschehen massgeblich mit. So arbeiten die ehemaligen Jugendgruppen-Mitglieder Angela Böhler-Ebneter, Heiden, und Doris Eugster, Grub, im Vorstand mit. Das ehemalige Sportmitglied Monika Kellenberger ist heute Mitglied des Leiterteams der Mittwochgruppe und die Väter Albert Ebneter, Heiden, Hans Lutz, Heiden und Martin Frischknecht, Walzenhausen, engagieren sich ebenfalls seit Jahren im Vorstand. Immer wieder ist es den Vorderländern gelungen, Fachpersonen einzubinden, so Physiotherapeutin Elisabeth Gröli aus Rehetobel oder deren Kollegin Eva-Maria Steiner aus Rorschach. Einen Glückstreffer landete der BSV mit der Verpflichtung von Aschi Städler. Seit Jahren choreographiert er die Auftritte der Vorderländer, so auch an der Geburtstag-DV im Kursaal Heiden.

Dank vom Regierungsrat
An der DV dankte Regierungsrat Rolf Degen für die Freiwilligenarbeit, für Zeit und Energie, die das ganze Jahr hindurch aufgewendet werden. Er stellte fest, dass ohne ehrenamtliche Tätigkeiten und dem dafür nötigen Idealismus das ganze Sportsystem nicht funktionieren würde. (iks)

Freitag, 30. März 2012

Startschuss zum 40. Geburtstag

Konrad Thurnheer aus Rheineck ist jetzt Ehrenmitglied. Bild: Isabelle Kürsteiner
Die Behindertensportgruppe Vorderland feiert ihren 40. Geburtstag mit einem besonderen Ausflug. Konrad Thurnheer aus Rheineck wurde Ehrenmitglied.

ISABELLE KÜRSTEINER

BEHINDERTENSPORT. Was vor vierzig Jahren mit einer Handvoll Turner begann, ist heute auf über hundert Mitglieder angewachsen. Vor vier Jahrzehnten halfen Claudia und Peter Eggenberger aus Wolfhalden in der Sportgruppe Mittelland und baten die Gemeinde Heiden, beim Erstellen der Gerbe-Turnhalle eine Rollstuhlrampe einzurichten. Nur so sei es möglich, im Vorderland ein Sportangebot für Menschen mit Behinderung aufzubauen. Die Gemeinde Heiden nahm den Wunsch auf und so gründeten Eggenbergers 1972 die Vorderländer Gruppe. Dank viel Freiwilligenarbeit wuchs die Sektion. Neue Angebote wie ein Schwimmbetrieb im Hotel Walzenhausen, eine zweite Turnstunde pro Woche und die Gruppe Sport für Kinder wurden ins Leben gerufen. Dank der guten Verankerung in der Region mangelte es nicht an finanzieller Unterstützung für Spezialangebote wie der zweitägigen Velotour oder dem Besuch des PluSporttages in Magglingen.

Dank für Freiwilligeneinsätze
An der 40. Mitgliederversammlung unterstrich Präsident Martin Frischknecht, dass der Verein ohne freiwillige Helfer nicht existieren könnte. Er dankte und hatte bereits jedem Leiterteammitglied eine schriftliche Urkunde zukommen lassen. Angela Böhler, Präsidentin der Technischen Kommission, konnte von einem erfolgreichen, unfallfreien Jahr berichten. Erfreut stellte sie fest, dass die Leiterteam-Weiterbildungen zum Thema Kinesiologie gut besucht worden waren. Im Jubiläumsjahr wird ein ganz besonderer ganztägiger Vereinsausflug organisiert. Dieser Ausflug ist dank der tatkräftigen Unterstützung von Gönnern möglich.

Ehrenmitglied Thurnheer
Im Jubiläumsjahr gab es keine Rücktritte in den Kommissionen. Dem Vorstand gehören Präsident Martin Frischknecht, Walzenhausen, Vizepräsident Albert Ebneter, Heiden, Kassier Hans Lutz, Heiden, Aktuarin Eva Drexel, Grub, TK-Präsidentin Angela Böhler, Heiden, TL Mittwoch Cornelia Inauen, Jahrmarktverantwortliche Doris Eugster, Grub, und Beisitzerin Elisabeth Gröli an. Die Technische Kommission setzt sich aus Angela Böhler, Aschi Städler, Heiden, Cornelia Inauen, Claudia Niederer, Walzenhausen, Enza Welz, Wald, und Eva Drexel zusammen. Revisoren sind Heinz Brunner, Heiden, und Silvan Wüst, Heerbrugg.

Nach 35 Mitgliedschafts-Jahren verlieh die Versammlung Konrad Thurnheer die Ehrenmitgliedschaft. Geehrt wurden aber auch Margrith Waller, Rehetobel, und Robert Nänni, Wald/Trogen, für 20 Jahre, Monika Hälg, Rorschach, Margrit Keller, Rehetobel, Hanspeter Trümpler, Walzenhausen, für 15 Jahre und Walter Lengweiler, Walzenhausen, für zehn Jahre Mitgliedschaft. Zum Schluss dankte Martin Frischknecht für das Vertrauen und wies auf die ganz speziellen Höhepunkte, die Organisation der schweizerischen Delegiertenversammlung in Heiden und die Auftritte an der Turnerunterhaltung in Oberegg hin.

Mittwoch, 21. März 2012

Neu Fachverband des Turnverbandes


Bild: Isabelle Kürsteiner
Nach der Statutenänderung beim Appenzeller Plusport-Verband (APV) steht einer intensiveren Zusammenarbeit mit dem Appenzellischen Turnverband (ATV) nichts mehr im Wege.

ISABELLE KÜRSTEINER

BEHINDERTENSPORT. Versiert leitete Vizepräsidentin Esther Manser die Mitgliederversammlung. In ihrem Rückblick streifte sie die Wettkämpfe Wassermeeting Gais, Spiel ohne Grenzen, PluSporttag Magglingen und Gaiser Klausschwimmen. Kürzlich war der Fasnachtshöck von der Sportgruppe Vorderland in Wolfhalden organisiert worden.

ATV übernimmt Verwaltung
Den Schwerpunkt im Verbandsjahr bildete das Aufgleisen einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Appenzeller Sportverbänden. Dafür führte eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Daniel Büchel Gespräche mit dem Schweizer Turnverband (STV), dem nationalen Plusport-Verband; worauf eine Statutenänderung beim APV notwendig wurde, die im Restaurant Alpstein in Appenzell einstimmig Annahme fand. Damit wird der APV ein Fachverband des Turnverbandes. Trotz nur drei Vorstandsmitgliedern waren alle sportlichen Anlässe für die Mitglieder durchgeführt worden. Einzig auf eine interne Leiterteam-Weiterbildung war verzichtet worden – besteht doch ein umfangreiches schweizerisches Angebot.

Nach der Genehmigung des Kassenberichtes mit einem Verlust von 350 Franken wurde der Vorstand mit Vizepräsidentin Esther Manser (Oberegg), Aktuarin Madeleine Sonderegger (Herisau) und Kassier Albert Ebneter (Heiden) bestätigt. Weil der ATV die Administration übernimmt, wird der Vorstand nicht ausgeweitet. Esther Manser ehrte und dankte den Revisoren Albert Grubenmann (Appenzell) und Marcel Huck (Heiden) für ihre 20-jährige Mitarbeit.

Ein weiterer Dank ging an das Fasnachts-OK, die beiden kantonalen Sportämter mit Erich Brassel und Patrick Lenzi sowie an alle Sektions-Kassiere für die gute Zusammenarbeit. Albert Ebneter ehrte Esther Manser und Olivia Clerici mit einer Rose. Die beiden haben als Co-Präsidentinnen die Leitung der Sektion Innerrhoden übernommen. Ein ganz spezieller Dank ging an Daniel Büchel für die zahlreichen Verhandlungs-Führungen und das Erstellen der neuen Statuten. Er bekräftigte: «Ich bin überzeugt, dass mit der Annahme der Statuten ein wichtiger Schritt getan ist. Dabei handelt es sich um keine Fusion, sondern um die Regelung der Zusammenarbeit, die nun intensiver gestaltet werden kann.»

Wegweisend für die Schweiz
ATV-Präsident Peter Abegglen freute sich über die Statutenänderung. Bildlich gesprochen sei ein Haus im Entstehen. Mark Wiesendanger von Plusport Schweiz mutmasste, dass dieser Entscheid wohl in die Geschichte von STV und Plusport Schweiz eingehen werde. Er gratulierte zum Mut, eine Zusammenarbeit von der Basis her in die Hände genommen zu haben und sicherte den Appenzellern die Unterstützung des Dachverbandes zu. Erich Brassel dankte namens des Regierungsrates und Patrick Lenzi namens der Standeskommission für die geleistete Freiwilligenarbeit. Beide wünschten weiterhin gutes Gelingen beim Hausbau.

Sonntag, 8. Januar 2012

Vorderländer Behindertensportler liessen sich am Silvester-Brunch verwöhnen


Bild: Isabelle Kürsteiner

HEIDEN. Der traditionelle Silvester-Brunch wird vom bewährten Team mit Koch Doris Eugster, Grub, Hobbykoch Dieter Greuter, Rorschach, Helferin in der Gruppe Sport für Kinder Anja Lutz, Heiden, sowie den Sportlern Jolanda Durrer, Oberegg, Kurt Trachsler und Leo Burgmeier, beide Rorschach, vorbereitet.
Schon am Freitagnachmittag wurden im evangelischen Kirchgemeindehaus in Heiden von den Rorschachern die Stühle bereitgestellt und getischt, so dass die Gäste am Samstagmorgen einen wunderschön dekorierten Raum vorfanden. Besucher aus Oberegg staunten über das reichhaltige Buffet, das sie erwartete. Nicht nur sie, sondern auch die übrigen aus dem Vorderland und Rorschach Angereisten genossen die feinen Häppchen und die grosse Auswahl. Immer wieder wurde über die Erlebnisse aus dem zu Ende gehenden Jahr gesprochen und so manche lustige Begebenheit erzählt.
Natürlich freuten sich die Sportlerinnen und Sportler nach wie vor über verschiedene Pokal- und Medaillengewinne, aber auch über lustige Turnstunden oder Besuche bei anderen Vereinen. Ganz präsent war hier der kürzlich abgehaltene Auftritt bei den Turnenden in Walzenhausen oder die Turnstunde mit der Männerriege Oberegg.
Präsident Martin Frischknecht, Walzenhausen, freute sich insbesondere über den unfallfreien Verlauf des Jahres. Er wünschte Mitgliedern, Spendern, dem grossen Helferteam und allen befreundeten Vereinen und Vereinigungen ein gutes neues Jahr und eine gute Gesundheit. Bereits jetzt stehen verschiedene Programmpunkt des Jahres 2012 fest. Einzigartig wird wohl die Organisation der Delegiertenversammlung des schweizerischen Plusport-Verbandes in Heiden werden. Ausserdem warten neben den regelmässigen Turn- und Schwimmstunden für Kinder und Erwachsene weitere Spezialanlässe auf die Sportlerinnen und Sportler, die dank der guten Verankerung in der Region finanziert werden können. (pd)

Samstag, 3. September 2011

Behindertensport Vorderland auf Velotour im Bodenseegebiet

Bild: Isabelle Kürsteiner

Vorderland. Innerhalb von zwei Tagen fuhren drei Rollfit- und 13 Tandempaare sowie 17 Einzelfahrer von Heiden über Lindau nach Friedrichshafen und auf der Schweizer Seite wieder zurück.

Sie hatten am Samstag und Sonntag den strengsten Job. Immer wieder mussten sie die lange Kolonne überholen. Zuverlässig waren sie zur Stelle, um Einmündungen zu sichern, Kreuzungen oder gar ganze Kreisel zu sperren. Die Rede ist von den Verkehrskadetten. Nur dank ihnen konnten es die Vorderländer Organisatoren wagen, mit der jährlich wachsenden Gruppe unterwegs zu sein. Der Einsatz hatte sich gelohnt. Alle kamen glücklich und zufrieden über Rheineck nach Fussach. Dort wartete ein feiner Znüni im «Fischerstüble». Weiter ging die Fahrt bis Schachen bei Lindau zum Mittagessen in der «Villa Alwind». Gestärkt nahmen die Velo- und Spezialvelofahrer den Weg über Langenargen nach Friedrichshafen unter die Räder.

Neben der sportlichen Leistung sind immer auch das Übernachten in einer Jugendherberge und der abendliche Ausgang Höhepunkte der Velotour. Am Sonntag ging die Fahrt kurz nach neun Uhr weiter. Via Fähre gelangte die Gruppe nach Romanshorn und radelte über Uttwil nach Neukirch, wo Ruth Ebneter mit ihrer bewährten Küchenmannschaft im Lokal der katholischen Kirchgemeinde Neukirch bei Egnach mit einem feinen Mittagessen aufwartete. Der letzte Teil der zweitägigen Velotour über Roggwil, Tübach bis nach Rorschach verlief ebenso problemlos. In Rorschach wartete bereits Franz Sagurna mit dem Lastwagen, um die Velos nach Heiden zu transportieren. Die Velofahrer-Gruppe des Behindertensportes Vorderland aber freute sich an der Zugfahrt in den offenen Wagen bis nach Heiden und dort über das fakultative Nachtessen in der «Krone».

Esther Manser, Vizepräsidentin des Appenzeller Plusport-Verbandes, dankte für die Gastfreundschaft, welche der Innerrhoder Gruppe traditionell gewährt wurde. Ihr Dank galt auch den Organisatoren Albert Ebneter, Heiden, und Martin Böhler, Heiden. Diese gaben den Dank weiter an die vielen Helferinnen und Helfer, an die Rollfit- und Tandempiloten sowie die Küchenmannschaft. Vor allem aber lobten sie die sportliche Leistung, welche die Sportlerinnen und Sportler einmal mehr vollbracht hatten. Ein spezieller Dank ging an Eva-Maria Steiner, Rorschach, für die medizinische Betreuung, an Besenwagen-Fahrerin Christina Graf, an Besenwagen-Sponsor, Firma Streule & Alder AG, Rorschach, sowie Franz Sagurna, Walzenhausen. Ohne die tadellose Wartung der Spezialräder durch Willi Alder, Grub, wäre die Tour ebenso wenig denkbar gewesen wie ohne Verkehrskadetten oder die Familien und Institutionen, die die Tandems und Rollfits zur Verfügung stellen. Natürlich ging auch ein grosses Dankeschön an alle Verpflegungsstationen und an die Firma Howigra in Heiden, die ihre Parkplätze für die Autos der Piloten über das Wochenende zur Verfügung stellte.

Als nächsten grösseren Anlass organisieren die Behindertensportler zusammen mit dem FC am Häädler Jahrmarkt die Jahrmarktbeiz. (iks)

Mittwoch, 4. Mai 2011

«Sport für Kinder» ins Kino eingeladen

Die Kinder des BSV Vorderland amüsierten sich dank der Spende des Kiwanis-Clubs Appenzeller Vorderland im Kino Rosental in Heiden. Bild: Isabelle Kürsteiner

Polysport. Die Gruppe Sport für Kinder bietet Sport für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung an. Gleichzeitig können die jungen Sportlerinnen und Sportler Geschwister und «Gspänli» mit in die Turnstunde nehmen.

Das Programm unter der Leitung von Aschi Städler aus Heiden ist polysportiv. Trainiert wird an jedem Freitag von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Gerbe-Turnhalle in Heiden. Gross war nun die Freude, als die erste Turnstunde nach den Frühlingsferien gar nicht stattfand, sondern eine Einladung ins Kino Rosental in Heiden erfolgte. Der Spender des Kinoeintritts war der Kiwanis-Club Appenzeller Vorderland.

In der Hauptrolle: «Krümel»
Erwartungsvoll sassen elf Kinder und das Begleiterteam sowie Kiwanis-Club-Präsident Christoph Mettler (Mörschwil) und der ehemalige Präsident Christian Brunner (Wolfhalden) im Kino. Zuerst wurde der Film erklärt. Es handle sich um eine dänische Produktion, in der «Krümel» und sein Freund Tom die Hauptrollen spielten: «Mit von der Partie sind auch zwei Bankräuber.» Die Spannung stieg, der Film begann. In der Pause luden Christoph Mettler und Christian Brunner die Kinder in der Bar zu einem Getränk und einer feinen Süssigkeit ein. Dann lief der zweite Teil des Films. Die Gruppe konnte den Schluss und damit die Auflösung der Kriminalgeschichte kaum mehr erwarten.

So ist es dem Kiwanis-Club Appenzeller Vorderland ein zweites Mal gelungen, die Gruppe Sport für Kinder des Behindertensports Appenzeller Vorderland wunderbar zu überraschen und den elf jungen Sportlerinnen und Sportlern vergnügliche Stunden zu bereiten. (iks)

Mittwoch, 2. März 2011

Angela Böhler neue TK-Präsidentin

Bild: Isabelle Kürsteiner

Auf TK-Präsidentin Marina Waldburger, Heiden, folgt beim Behindertensport Vorderland Angela Böhler, Heiden. Neu im Vorstand des Vereins ist Elisabeth Gröli aus Rehetobel. Nächstes Jahr kann das 40jährige Bestehen gefeiert werden.

Vorderland. 18 Gäste und 59 Mitglieder besuchten die Versammlung. Präsident Martin Frischknecht verwies auf die von Hans Kast, Balgach, neu gestaltete Website unter www.behindertensport-vorderl.ch Er freute sich, dass der Verein nach einer Trendwende finanziell wieder auf gesunden Füssen stehe, dies dank der guten Unterstützung durch die Bevölkerung. Dies ermöglichte Aktivitäten wie den Besuch des Plusport-Tages in Magglingen, die zweitägige Velotour, Minigolfspielen in Rheineck sowie den Klaus- und den Silvesterhöck.

Vor einem Jubiläum
Den Kassabestand hatten die Vorderländer zusammen mit dem FC mit ihrer gemeinsamen Jahrmarktbeiz in Heiden auch selbständig aufgebessert. Dies sei notwendig, stehe im kommenden Jahr doch das 40-Jahr-Jubiläum der Sektion und damit ein besonderer Ausflug auf dem Programm. Gleichzeitig bemühe sich der Vorstand um die Durchführung der schweizerischen Delegiertenversammlung in Heiden.

Zum Schluss dankte Martin Frischknecht für die hohe Zahl an geleisteten Freiwilligenarbeitsstunden. Dass die Kassa mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen hatte, berichtete Kassier Hans Lutz, Heiden. Somit blieb der Jahresbeitrag bei 80 Franken.

Marina Waldburger, Präsidentin der Technischen Kommission, zeigte in ihrem letzten Bericht auf, dass Sektionsvorstand und Leiterteam Hand in Hand von der Planung bis zur Betreuung der Sportler an Wettkämpfen arbeiteten. Sie habe eine bereichernde Zeit in der Sektion erlebt und freue sich, dass in der Person von Angela Böhler eine kompetente Nachfolgerin gefunden worden sei. Diese ist seit ihrer Jugendzeit im Leiterteam der Sektion tätig und bisher im Vorstand für die Organisation von Anlässen verantwortlich. Neue Beisitzerin ist Elisabeth Gröli, Rehetobel, Die übrigen Vorstandsmitglieder erfuhren Wiederwahl.

285 Jahre geehrt
Als Zeichen der Zufriedenheit wertete Martin Frischknecht die langjährigen Mitgliedschaften. Seit 35 Jahren turnt und schwimmt Ursula Bruderer, Rehetobel, und seit 30 Jahren Monika Kellenberger, Heiden, bei den Vorderländern. Letztgenannte ist auch Mitglied des Leiterteams der Mittwochsgruppe. Das gleiche Jubiläum feierte auch Elisabeth Wissmann, Heiden. Seit zwanzig Jahren gehören Corina Wehrli-Kellenberger und Willi Steiger, Wald, zum Leiterteam. (iks)

Freitag, 31. Dezember 2010

MGO übergibt Spende

MGO-Kassier Martin Breu (links) und Präsident Werner Nef (rechts) überreichten Behindertensport Präsident Martin Frischknecht (Mitte) die stolze Summe von 1700 Franken. Bild: pd

Dank MGO war Weihnachten für die Vorderländer an Silvester

-pd- Die Musikgesellschaft Oberegg veranstaltete anfangs Advent ein wundervolles Vorspiel ihrer musikalischen Jungtalente. Es wurde kein Eintritt erhoben, jedoch eine Kollekte zu Gunsten der Plusport-Behindertensportfamilie des Appenzeller Vorderlandes gesammelt. An deren traditionellen Silvester-Brunch überreichten MGO-Kassier Martin Breu (links) und Präsident Werner Nef (rechts) Behindertensport Präsident Martin Frischknecht (Mitte) die stolze Summe von 1700 Franken. Bei dieser grossen Spende wurde der Silvester-Bruch zum Weihnachts- als Freudenfest für die Vorderländer. Beim gemütlichen „Zmorge-Zmittag“ wurden Erinnerungen an die zahlreichen Höhepunkte im vergangenen Jahr wie die zweitägige Velotour, das Treffen mit Bundesrat Ueli Maurer in Magglingen, die Geburtstagsparty des ATV in Rehetobel, die Wettkämpfe bei Spiel ohne Grenzen, an den Wassermeetings in Gais und in Weinfelden und vieles mehr wieder aufgefrischt. Im 2011 warten neben den regelmässigen Turn- und Schwimmstunden für Kinder und Erwachsene weitere Spezialanlässe auf die Sportlerinnen und Sportler, die dank der guten Verankerung in der Region finanziert werden können. Deshalb galt ein Dank von Präsident Martin Frischknecht, Walzenhausen, insbesondere all jenen, die den Behindertensport Appenzeller Vorderland finanziell oder als Helfende im 2010 unterstützt haben.

Sonntag, 28. November 2010

22. Gaiser Chlausschwimmen

Andrea Sonderegger, Monika Kellenberger und Angelika Grob freuten sich über ihre Medaillen.
Bild: Isabelle Kürsteiner


Monika Kellenberger und Emil Schlauri gewannen

Am 22. Chlausschwimmen in Gais gewannen im Differenzschwimmen der Plusportler Monika Kellenberger, Vorderland, und Emil Schlauri, Uzwil, und das Mittelland holte einen ganzen Medaillensatz.

Innerhalb der Wettkämpfe der Kinder aus der ganzen Deutschschweiz und dem angrenzenden Vorarlberg bietet der Schwimmclub Gais auch Wettkämpfe für Plusportler an. Am vergangenen Sonntag massen sich bei den Plusportlern 17 Damen und 23 Herren aus den Appenzeller Gruppen Innerrhoden, Vorder-, Mittel- und Hinterland sowie aus Uzwil im Differenzschwimmen über 25 Meter. Das bedeutete, dass die Sportlerinnen und Sportler die Bahn mit oder ohne Schwimmhilfe sowie mit oder ohne Begleitung in zwei Durchgängen absolvieren mussten. Im Differenzschwimmen ist kein Schwimmstil vorgeschrieben, gewertet wird die Differenz zwischen den zwei Läufen. Bei diesem Modus können sich gute Schwimmer bespielsweise mit Anfängern oder aber begleitete mit unbegleiteten messen, denn es geht einzig um die Differenz. Im vergangenen Jahr hatten das Mittel- und Hinterland brilliert. Die Mittelländer waren auch am Sonntag erfolgreich, ergatterten sie doch in den Disziplinen Damen und Männer einen ganzen Medaillensatz. Auch die Vorderländer errangen zwei Medaillen und die Uzwiller eine.  Bei den Damen gewann Monika Kellenberger, Vorderland, mit nur 0,12 Sekunden Differenz vor Andrea Sonderegger (0,28), Vorderland, und Angelika Grob (0,34), Mittelland. Bei den Männern obsiegte Emil Schlauri (0,18 Sek.), Uzwil, vor Roman Hauser (0,45), Mittelland, und Reto Oertli (0,46), Mittelland. Mit der Durchführung des 21. Chlausschwimmens ist des dem Gaiser Schwimmclub einmal mehr gelungen, die Plusportler gut zu integrieren, denn ihre Disziplin erfolgte nach der Delfinklasse der Kinder. So konnten die Plusportler vor grossem Publikum schwimmen, ein Erlebnis, dass sie nicht alle Tage vorfinden. Eine weitere Tradition ist den Schwimmern ebenfalls sehr liebgeworden, sie bekommen am Clahusschimmen in Gais ein Klaussäckli. In diesem Jahr was es ein prallgefüllter Sack mit vielen feinen Sachen darin. (iks)

Samstag, 18. September 2010

Fünf Medaillen für den BSV in Weinfelden

Die erfolgreiche Schwimmgruppe des BSV in Weinfelden.
Bild: Isabelle Kürsteiner


Am Differenzschwimmen in Weinfelden gewannen Reto Menzi, Heiden, Leo Sagurna, Jonas Schmid und Matthias Frischknecht, alle Walzenhausen, insgesamt fünf Medaillen.

Die Walzenhauser und Heidener räumten beim Differenzschwimmen in Weinfelden ab. Jonas Schmid gewann bei den Junioren im 25-Meter-Freistil und erreichte im 50-Meter-Freistil den zweiten Platz. Leo Sagurna und Matthias Frischknecht belegten bei den Senioren im 25-Meter-Freistil, respektive 50-Meter-Freistil den dritten Rang. Der Heidener Reto Menzi gewann im 100-Meter-Freistil bei den Senioren und holte sich auf der Strecke von 25 Metern den zweiten Rang. Für einmal gelang es den Damen nicht, eine Medaille zu erschwimmen. Sie rangierten sich im Mittelfeld. Auch die gemischte Staffel wurde von den Gegnern geschlagen. Doch nach wie vor steht bei den Vorderländern Behindertensportlern das Mittmachen an erster Stelle. Wenn das zweiwöchentliche Training im Hallenbad des Hotels Walzenhausen unter der Leitung von Claudia Niederer-Fader, Walzenhausen, dann mit Medaillen belohnt wird, ist das eine sehr gute Motivation, sich auf den nächsten Schwimmwettbewerb gut vorzubereiten. Ende November besuchen die BSV-Schwimmerinnen und Schwimmer das Klausschwimmen in Gais. (iks)