Der Verein «Behindertensport Appenzeller Vorderland» (BSV) fördert polysportive Aktivitäten, wobei regelmässige Turn- und Schwimmlektionen angeboten werden. Hier finden Sie entsprechende Presseberichte.
Mittwoch, 6. Juni 2007
Gemeinsames Sporterlebnis
Oberegg. Seit über 20 Jahren pflegt die Männerriege Oberegg die Freundschaft zur Behindertensport-Plusport-Sektion Vorderland. Jährlicher Höhepunkt ist eine gemeinsame Turnstunde in Oberegg, die dieser Tage wiederum zur Freude aller stattfand.
Leiter und Präsidenten wechselten, die Tradition des gemeinsamen Sporterlebnisses von Männerriege und Behindertensport-Plusport in Oberegg blieb auch unter der Ägide der beiden aktuellen Präsidenten Emil Bischofberger, Oberegg, und Martin Frischknecht, Walzenhausen, weiter bestehen. Diese im Appenzellerland am längsten bestehende Integration von Plusportlern in einem Spezialsportverein geht auf die Initiative von Peter und Claudia Eggenberger, Zelg-Wolfhalden, sowie Walter Bischofberger, Oberegg, zurück. Sie entschlossen sich damals zum einmaligen Experiment, einer Zusammenlegung der beiden Vereine für eine Lektion. Der Erfolg stellte sich sofort ein, beide Seiten waren begeistert vom gemeinsamen Sporterlebnis, und es wurde bald zur beliebten Tradition.
Velotour, Kantonales, Jubiläum
Doch es blieb nicht nur bei der jährlichen Turnstunde. Wann immer Helfer gebraucht wurden, war die Männerriege Oberegg in Spezialeinsätzen zur Stelle. Mitglieder stellten sich als Piloten der Spezialvelos für die zweitägige Velotour zur Verfügung, begleiteten Sportler an grossen Veranstaltungen wie dem Kantonalen Turnfest oder organisierten gar ganze Parcours. Während im vergangenen Jahr für einmal die Männerriege die Vorderländer in Heiden besuchte, wurde in diesem Jahr wieder traditionell in Oberegg geturnt. Wie immer hatten die Leiter Beni Bischofberger, Stefan Jäger und Armin Ulmann vorerst ein rassiges Aufwärmen, wobei Anton aus Tirol Spontanapplaus erntete, und danach einen interessanten, fordernden, aber auch geselligen Postenlauf organisiert. Gefordert waren Raumorientierung beim Fusskegeln, Kraft und Kurventechnik beim Wagenrennen, Konzentration und geschickte Feinmotorik beim Turmbau sowie Koordination beim Froschrennen. Spielerische Schulung erfuhr ebenso das Ballgefühl, die Reaktion und die Beobachtungsgabe. Die Posten absolvierten gemischte Gruppen Männerriege-Vorderländer, und obwohl Sport im Vordergrund stand, gab es viel zu erzählen und zu lachen, waren seit dem letzten Treffen doch 365 Tage vergangen. Es wurde aber auch angespornt und zu Höchstleistungen angefeuert.
Geselligkeit und Spende
Nach der Sportstunde sassen Männerriege und Vorderländer gemeinsam zusammen. Die Männerriege verpflegte die 35 Behindertensportler mit feinen Eingeklemmten und Getränk. Danach kam die sehnsüchtig erwartete Siegerehrung, wobei Beni Bischofberger lobte: «Der Einsatz war tipptopp. Es war schön, die Turnstunde zu leiten.» Die ersten drei Gruppen «Die Beschte», «Stier» und «Tulpe» erhielten dank Präsident Emil Bischofberger einen Naturalpreis, gestiftet von der Appenzeller Kantonalbank. Emil Bischofberger freute sich über den Besuch der benachbarten Sportfreunde, und er lud im Mai 2008 zu einem erneuten Sporterlebnis in Oberegg ein.
Danach lüftete er das letzte Geheimnis des wunderschönen Abends: «Andrea Sonderegger feierte am Donnerstag ihren 30. Geburtstag und spendet deshalb als Dessert feine Nussgipfel.» Ganz klar, dass die süsse Spende mit einem spontanen Happy Birthday und fröhlichem Applaus verdankt wurde. (iks)
Samstag, 12. Mai 2007
Erfolgreiches 9. Gaiser Wassermeeting
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| Matthias Frischknecht gewann Gold über 25-Meter Rückenlage. |
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| Jolanda Durrer holte im 25-Meter Rückenlagerennen den dritten Platz (re). |
-iks- Am vergangenen Samstag organisierte der Gaiser Schwimmclub in Zusammenarbeit mit dem Appenzeller Plusport Verband (APV) das 9. Gaiser Wassermeeting in äGais. Auf dem Programm standen ein Fussgängerparcour sowie verschiedene Lagenrennen. Matthias Frischknecht, Walzenhausen, holte beim 25-Meter Rückenlagerennen Gold, Jolanda Durrer, Oberegg, Bronze.
Obwohl zum neunten Mal durchgeführt, ist der Fussgängerparcour im Wasser immer noch schweizweit der einzige Wettkampf, bei dem sich Menschen mit einer Behinderung die nicht schwimmen können, aber dennoch wöchentlich im Wasser bei den verschiedenen Plusport Sektionen oder anderen Organisationen trainieren, sich messen können. Wiederum vernetzten sich deshalb der Gaiser Schwimmclub sowie der APV und führten das 9. Gaiser Wassermeeting durch.
Barbara Hochueli für Eva Gossweiler
Nachdem Evi Gossweiler, Sektion Mittelland, im ersten Jahr zusammen mit Mirta Ammann Schefer, Sektion Innerrhoden, dem Gaiser Schwimmclub das nötige Fachwissen im Umgang mit Menschen mit einer Behinderung im Wasser vermittelte, respektive den Fussgängerparcour während acht Jahren kreiert hatte, war es nach dem Rücktritt von Eva Gossweiler erstmals an Barbara Hochueli, Technische Leiterin Schwimmen Sektion Innerrhoden, die einzelnen Posten des Fussgängerparcours zusammenzutragen. Nach einer Idee ihres Mannes Andreas entschied sich Barbara Hochueli für den Autowerkstatt-Parcour. Gefragt waren Gleichgewicht, Geschicklichkeit, Wurfsicherheit und das Erkennen von Formen. So wurden Werkzeug transportiert, Schrauben eingesetzt, ein Plastikauto gewaschen, Schwämme geworfen und ein Spielzeugauto via Schrägbahn auf eine Punktetabelle gefahren. Die Konzentration der Fussgängerinnen und Fussgänger im Wasser, die mit oder ohne Begleitung starteten, war gross, der Einsatz phänomenal und die Punktierung durch den Gaiser Schwimmclub wie immer perfekt. In der Kategorie „mit Begleitung“ obsiegte Mirta Ulmann, Sektion Innerrhoden, vor Sonja Finc und Edith Granwehr, beide Rorschach. In der Kategorie „ohne Begleitung“ gewann Johanne Baumann, Winterthur, vor Peter Rusch, Uzwil, und Marianne Schiess, Hinterland.
Erstmals Uzwil zu Gast
Nach dem Fussgängerparcour folgten verschiedene Lagenrennen mit Beginn 25 Meter Freistil in Begleitung, danach mit Schwimmhilfe, gefolgt von den 4x25 Meter Sektionsstaffeln. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im Wettkampf über 25 und 50 Meter Bauchlage ohne Betreuung und Hilfsmittel zu verzeichnen. Zum Schluss folgte 25 Meter Rückenlage sowie die Leiterstaffel. Stark vertreten waren in diesem Jahr die Winterthurer mit 29, die Mittelländer mit 26, gefolgt von den Uzwilern, die erstmals in Gais zu Gast waren mit 22 Starts. Die Uzwiler zeigten sich begeistert von der Atmosphäre aber auch von der fachmännischen Organisation durch den Schwimmclub. Nach dem gemeinsamen Essen verteilten die zwei jungen Wettkampfschwimmerinnen des GSC, Amina Ruf, Stein, und Jana Naef, Gais, 14 Medaillensätze. Siegerinnen und Sieger waren: Finc Sonja, Rorschach, Graf Pius, Innerrhoden, Boggian Daniela, Mittelland, Bergamin Daniel, Uzwil,Zogg Yvonne, Hinterland, Hobi Moritz, Hinterland, Müller Andrea, Mittelland, Frischknecht Matthias, Vorderland. Jolanda Durrer, ebenfalls Vorderland, gewann über die gleiche Strecke wie Frischknecht den dritten Platz und damit eine Bronzeauszeichnung. Die Vorderländer Schwimmerinnen und Schwimmer trainieren zweiwöchentlich im Hotel Walzenhausen unter der Leitung von Claudia Niederer, Walzenhausen, und Daniela Breu, Oberegg.
Stimmen zum Wettkampf
Roland Egger, Präsident GSC: „Der Anlass könnte als Musteranlass bezeichnet werden: kein Unfall, reibungsloser Ablauf, ehrgeizige Sportlerinnen und Sportler sowie tolle Helfer und Betreuer, ein feines Nachtessen. Barbara Hochueli, Parcourgestalterin: „Ich bin jedes Mal tief beeindruckt über den grossen Einsatz der Sportlerinnen und Sportler.“ Eine Betreuerin während des Fussgängerwettkampfes: „S’hät nomol e Schruube. Hopp Renatea, hopp Renata, guet Renate. Wiiter, wiiter, lueg do. Fescht zieh. Guet. Da isch sehr guet gsie.“ An Lob und Aufmunterungen während und nach dem Wettkampf fehlte es nicht. Einige Sportlerinnen und Sportler waren sich ihrer guten Kondition und Leistung sicher wie Moritz Hobi, Medaillengewinner: „Ich habe ja gesagt, dass ich gewinne!“ Zum Schluss bestätigte Roland Egger, dass es auch ein zehntes Gaiser Wassermeeting geben werden. Wie das Jubiläumsprogramm aussehen wird, ist noch geheim.
Roland Egger und Barbara Hochueli zeichneten sich für die Organsation verantwortlich.Donnerstag, 1. März 2007
Erfolgreich am Engadiner
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| Nach langen Strapazen im Ziel: die Obereggerin Jolanda Durrer. |
Behindertensportler am Engadiner Skimarathon
Behindertensport. Die Behindertensportlerin Jolanda Durrer aus Oberegg hat etappenweise den Original Engadiner Skimarathon zurückgelegt.
Dass sportliche Erfolge für Menschen mit einer Behinderung möglich sind, hat Jolanda Durrer aus Oberegg erlebt. Der Behindertensportverband Plusport bietet ein breites Sportkursangebot an. Einer davon macht es möglich, den Engadiner Skimarathon zu laufen.
In fünf Etappen
Total 14 Teilnehmer mit verschiedenen Handicaps, darunter auch zwei Rollstuhlfahrerinnen in einem Schlitten, haben die Strecke von Maloja nach S-Chanf absolviert. Dass die 42 km in fünf Tagesetappen aufgeteilt wurden, tut der Leistung keinen Abbruch. Im Gegenteil, der Aufstieg zur Schanze und anschliessend die Bewältigung des Stazerwaldes mit der berüchtigten Abfahrt nach Pontresina wurde von allen gemeistert. Diese Königsetappe verlangte den Teilnehmenden und Begleitern vieles ab. Alle Sportler müssen in den schwierigen Abfahrten eins zu eins begleitet werden, was viel Konzentration und gute Technik der Begleiter voraussetzt. Mit Monika Meier aus Altstätten und Denise Strässle, Heiden, waren zwei erfahrene Langläuferinnen im Helferteam dabei.
Wenig Hilfe benötigt
Die 20-jährige Jolanda Durrer hatte technisch wenig Unterstützung nötig, sie konnte als geübte Alpinfahrerin das Skigefühl weitgehend auf ihren Skating-Langlaufskis umsetzen.
Auch bei Jolanda Durrer machte sich die Müdigkeit nach und nach bemerkbar, und sie war in S-Chanf überglücklich, das Ziel erreicht zu haben. Obwohl ihr Elternhaus gleich neben der Loipe in der Nähe vom St. Anton liegt, konnte sich die Obereggerin in diesem schneearmen Winter nicht vor der Haustüre vorbereiten. Das regelmässige Turnen im Behindertensport Vorderland hat als Basistraining aber ausgereicht.
Am Schlussabend erhielten alle ein Diplom, welches von den Teilnehmern mit Stolz in Empfang genommen wurde. Einen Marathon läuft schliesslich nicht jeder. (daw)
Mittwoch, 21. Februar 2007
Wechsel im Vorstand
Mitgliederversammlung Behindertensport, Sektion Vorderland
Behindertensport. Die 35. Mitgliederversammlung der Vorderländer Sektion (BSV) stand im Zeichen von Wahlen und Ehrungen.
Verena Geisser, Wolfhalden, folgte im Vorstand auf Jorge Beldad, Walzenhausen, und Cornelia In- auen, Walzenhausen, auf Margrit Lendenmann, Rheineck. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Konrad Thurnheer, Rheineck, ausgezeichnet.
Mit Gewinn abgeschlossen
Präsident Martin Frischknecht und TK-Präsidentin Marina Waldburger blickten im Hotel Hohe Lust, Lutzenberg, auf ein reich befrachtetes Jahresprogramm zurück und aus. Höhepunkte waren neben der Durchführung der traditionellen Velotour die Teilnahme an Schwimm- und Turnwettkämpfen, wobei verschiedene Podestplätze erkämpft wurden. Einmaliges Highlight war ein Auftritt bei der «Klangbücke» der Jugendmusik Heiden. Erfolgreich nahm die Kindergruppe erstmals am Unihockeyturnier in Walzenhausen teil. Der Anlass wird auch in diesem Jahr besucht. Erfreulicherweise wies die Kasse nach dem letztjährigen Defizit von rund 6000 Franken einen Vorschlag von 3248 Franken aus. Um weitere Passivmitglieder zu finden und damit die rund zehn traditionellen Spezialaktivitäten wie Velotour, Plusport-Tag Magglingen, Sporttag Sargans aber auch die Auftritte an der Turnerunterhaltung in Walzenhausen sowie im 2008 die Teilnahme am Kantonalen Turnfest in Herisau zu sichern, wird das Informationsblatt «Sport» Mitte März im ganzen Vorderland gestreut.
Vorstand neu besetzt
Nach rund dreissig Jahren Vorstandsarbeit trat Margrit Lendenmann, Rheineck, zurück. Sie bleibt der Sektion jedoch als Turnerin und Helferin der Montagsgruppe erhalten. Als Nachfolgerin wurde Cornelia Inauen, Leiterteammitglied Mittwochsgruppe, in den Vorstand gewählt. Das Kassieramt übernahm Verena Geisser, Wolfhalden, von Jorge Beldad, Walzenhausen. Somit sitzen im Vorstand Präsident Martin Frischknecht, Walzenhausen, Vizepräsident Albert Ebneter, Heiden, Technische Kommissions-Präsidentin Marina Waldburger, Kassierin Verena Geisser, Wolfhalden, Aktuarin Lucia Bolt, Altstätten, Anmeldewesen Catja Meo, Speicher, Anlässe Angela Böhler, Heiden, und Beisitzerin Cornelia Inauen, Walzenhausen. In der TK sind nach einer Rochade infolge Rücktritts von Silvia Sturzenegger neben Marina Waldburger und Lucia Bolt, Daniela Breu, Oberegg, Mittwochsgruppe, Claudia Niederer, Walzenhausen, Schwimmen Wettkampf, Aschi Städler, Heiden, Sport für Kinder, und Daniel Welz, Wald, Montagsruppe, vertreten. Revisoren: Silvan Wüst, Grub SG, und Heinz Brunner, Heiden.
Verstärkungen gesucht
76 Mitglieder folgten den Anträgen der Kommission einstimmig. Im Leiterteam aufgenommen wurde Gerhard Wiesendanger, Heiden. Noch werden weitere Leiterinnen und Leiter mit Grundsportkenntnissen, vor allem aber auch Helferinnen und Helfer ohne sportliche Kenntnisse gesucht. Zum Schluss folgten Ehrungen. Für dreissig Jahre Mitgliedschaft wurde Konrad Thurnheer, Rheineck, geehrt. Seit 15 Jahren trainieren Brigitte Ammann, Ursula Aepli, Claudine Frischknecht, Monika Gmür, Marianne Hedinger, Rosemarie Nänni, Heidi Rohner, Jolanda Rüegg, Erdmute Tyarks (alle Walzenhausen) sowie Robert Nänni, Wald, und Margrith Waller, Rehetobel, bei den Vorderländern, und zehn Jahre die Treue halten bereits Monika Hälg, Rorschach, Margrit Keller und Hanspeter Trümpler, Walzenhausen, sowie Leiterin Daniela Breu, Oberegg. (iks)
Donnerstag, 30. November 2006
Klaus brachte Pokal
Heiden. Klaus und Schmutzli besuchten die grosse Vorderländer Behindertensportfamilie. Sie brachten gleich auch den Pokal mit, den die Sektion bei «Spiel ohne Grenzen» in Gonten gewonnen hatte.
Einmal mehr füllte sich der Kursaal in Heiden beinahe bis auf den letzten Platz, wenn sich Aktivsportler, Funktionäre und die vielen externen Helfer, die das umfangreiche Sportprogramm gelingen lassen, sowie Gäste zum Klaushöck treffen. Nach der Eröffnung der Mittwochs-Gruppe mit der Gymnastik, die in Sargans den zweiten Platz erbracht hatte, folgte ein feines Essen, umrahmt von Silvias Musikanten aus Altstätten. Bereits wurde das Tanzbein geschwungen. Aber dann, ja dann kamen Klaus und Schmutzli mit einem dicken Buch, in dem aber vor allem von guten Resultaten und tollen Sporteinsätzen berichtet wurde. Die Gruppe «Sport für Kinder» trug dem Samichlaus gar ein Lied vor. Die zwei Besucher wurden es nicht müde, zahlreiche Sprüche und Lieder, Geschichten und auch träfe Sprüche sowie Witze abzuhören. Zur Überraschung aller zauberte der Klaus dann einen Pokal aus dem Sack, den er zur Freude aller der Sieggruppe bei «Spiel ohne Grenzen» überreichte.
Ohne Helfer keine Sondereinsätze.
Mit von der Partie waren auch «Heinzelmännchen» und «-frauchen», die den Sportbetrieb überhaupt ermöglichen. Dabei handelte es sich um Spezial-Velo-Piloten der zweitägigen Velotour ins Fürstentum Liechtenstein oder um Zeltbauer für den Jahrmarkt. Denn besonders diese zwei Grossanlässe, der eine sportlicher, der andere gesellschaftlicher Natur, wären ohne die Hilfe von aussen nicht möglich. Das KMU-Unternehmen Behindertensport Sektion Appenzeller Vorderland ist auf die Hilfe und Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen, und sie erhält die nötige Rückendeckung von aussen seit beinahe dreieinhalb Jahrzehnten. Dafür dankten im Namen aller auch Klaus und Schmutzli, Heinz Brunner und Hansjörg Hilty, die den Abend traditionell mit dem Lied «Stille Nacht» beschlossen, um die Bühne für Silvias Musikanten freizugeben. Für einmal wurde mittels intensivem Tanzen Kondition und Beweglichkeit geübt. (iks)
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