Dienstag, 6. Januar 2009

Erster Silvester-Brunch war erfolgreich

Bild: Isabelle Kürsteiner

Heiden. Bisher lud die Vorderländer Behindertensportfamilie zum Silvester-Apéro in Heiden ein. Kürzlich stand erstmals ein Silvester-Brunch auf dem Programm. Zuständig für die Organisation zeigten sich die Leiter Dieter Düssel, Rorschach, und Doris Eugster, Grub, unter Mithilfe von Jolanda Durrer, Oberegg, Claire Eugster, Grub, Kurt Troxler, Rorschach, und Gerhard Wiesendanger, Heiden.

Im evangelischen Kirchgemeindesaal wurde ein wunderbar dekorierter Esssaal eingerichtet. Das umfangreiche und köstliche Selbstbedienungsbuffet liess keine Wünsche offen. Hobbykoch Düssel und Koch/Patissier Eugster hatten mit ihrem Team ganze Arbeit geleistet. Bei den 72 Gästen, Sportlern und Funktionären ass nicht nur der Magen, sondern auch das Auge mit. Die Stunden flogen nur so dahin bei Fleisch, Käse, Früchten, verschiedensten Brotsorten, Birchermüesli, Fruchtsalat sowie Bioeiern und vielem mehr. Die sportlichen Gäste waren sich ebenso einig wie die anwesenden Vorstandsmitglieder, im 2009 gibt es wieder einen öffentlichen Silvester-Brunch. (pd)

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Jubiläum am und im Wasser

Ehre für die «alte Garde»: Catherine Pauletti, Roland Egger, Stefan Mösli, Martin Mösli und Margrit Fitzi (von links).
Bild: Isabelle Kürsteiner

Vor 20 Jahren fand das erste Gaiser Chlausschwimmen statt; seit 15 Jahren ist der Appenzeller Plusport darin integriert. Am Jubiläums-Chlausschwimmen starteten fast 200 Schwimmer.

ISABELLE KÜRSTEINER

Schwimmen. Alles begann im Jahr 1989 mit einer Idee von Martin Mösli, der auf provisorischer Basis Schwimmkurse in Gais anbot. Dies war der Auslöser für das erste Gaiser Chlausschwimmen, organisiert von Roland Egger, damals mit 53 Teilnehmenden. Im Januar darauf folgte die Clubgründung, fortan wurden in der Schwimmschule Kurse angeboten, die heute Kinder und Jugendliche von Gais bis Stein besuchen. Die Clubmitgliedschaft ist beim Besuch der Schwimmschule nicht notwendig. Natürlich werden talentierte Kinder motiviert, sich in der Sportgruppe im Einverständnis mit den Eltern fördern zu lassen. Für Erwachsene bietet der Schwimmclub Gais ebenfalls Kurse wie Aquafit an.

1994 mit Rekordbeteiligung
Die Teilnehmerzahl wuchs von Jahr zu Jahr, und 1992 schwammen 111 Kinder um die Wette. Das absolute Rekordjahr verzeichnete das Chlausschwimmen 1994 mit 270 Teilnehmenden. Schweizweit einzigartig ist, dass seit genau 15 Jahren die Schwimmerinnen und Schwimmer des Appenzeller Plusport Verbandes Gäste am Chlausschwimmen in Gais sind. Sie starteten zu Beginn mit 22 Sportlern. Ihr Rekordjahr war 2006 mit 67 Schwimmerinnen und Schwimmern. Aktuell massen sich 39 Sportlerinnen im Differenzzeitschwimmen. Dabei werden die 25 Meter zweimal durchschwommen und die Differenz zwischen den zwei Läufen wird gemessen.

Acht Nationen am Start
In der Zwischenzeit ist das Gaiser Chlausschwimmen international geworden. Neben Ostschweizer Schwimmclubs reisen auch Vorarlberger Clubs nach Gais. Am Jubiläums-Chlausschwimmen beteiligten sich gar acht Nationen: Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Ecuador, Malaysia, Georgien und die Niederlande. Die 198 Schwimmer wurden von rund 40 Helferinnen und Helfern in Gais betreut.

25 Meter, vier Disziplinen
In Gais starten die Schwimmer auf vier Bahnen über 25 Meter in den Disziplinen Brust, Crawl, Rücken und Delphin, wobei die Jüngsten bis acht Jahre keine Delphinlage schwimmen. Es wird für jeden Jahrgang pro Disziplin und Geschlecht ein Medaillensatz vergeben, zudem werden die Gesamtsiegerinnen und -sieger sowie die Staffeln ausgezeichnet.

Die Gesamtsieger des 20. Gaiser Chlausschwimmens: 8 Jahre und jünger: Kyra Guldberg, Gossau, und Lukas Hautle, Appenzell. 9–10 Jahre: Enya Narr, 1999, und Sara Strässle, 1998, beide Romanshorn; Leon Burtscher, 1999, Bludenz; Felix Morlock, 1998, Romanshorn. 11–12 Jahre: Jana-Lorena Naef, 1996, Gais; Oliver Waldmeier, 1996, Gais. Plusport: André Grob, Mittelland; Leo Sagurna, Vorderland.

Sonntag, 7. September 2008

Special Olympics-Schwimmwettkämpfe

Matthias Frischknecht (stehend) beim Staffeleinsatz der Vorderländer.
Bild: Isabelle Kürsteiner

Zweimal Gold für Matthias Frischknecht

-iks- Über das vergangene Wochenende kämpfen 123 Schwimmerinnen und Schwimmer mit einer geistigen Behinderung an den regionalen Special Olympics-Schwimmwettkämpfen in Appenzell. Die Vorderländer gewannen zweimal Gold, Silber und Bronze.

Am Samstag und Sonntag wurden im Hallenbad Appenzell zum zweiten Mal unter dem OK-Präsidium von Tamara Schafroth, Appenzell, regionale Schwimm-Wettkämpfe von Special Olympics ausgetragen. Unter dem Patronat von Plusport Appenzell kämpften 123 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf verschiedenen Sektionen der deutschsprachigen Schweiz begleitet von 41 Betreuern um Medaillen. Die fachmännische Durchführung des Schwimmwettkampfes lag in den Händen der wettkampfversierten Mitorganisatoren Schwimmclub Gais und Appenzell. Insgesamt waren rund achtzig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer notwendig, um den reibungslosen Ablauf an den zwei Tagen zu gewährleisten.

Erfolgreiche Vorderländer
Insgesamt fünf Vorderländer Plusport-Schwimmer assistiert von ihren Trainerinnen Claudia Niederer, Walzenhausen, und Daniela Breu, Oberegg, standen in Appenzell im Einsatz. Die Spezialität bei Special Olympics Schwimmwettkämpfen ist weltweit die Einteilung der Lagen nach dem ersten Durchgang in Achtergruppen. Diese acht Athleten kämpfen dann um je einen Medaillensatz. Matthias Frischknecht aus Walzenhausen erkämpfte sich gleich zwei Goldmedaillen, zum Einen im 50-Meter-Freistil, zum Anderen beim 25-Meter Rücken-Mixed. In dieser Lage stellten die Vorderländer auch die Silbermedaillengewinnerin mit Andrea Sonderegger aus Oberegg. Im 50-Meter-Freistil eroberte Ruth Ebneter aus Heiden die Bronzemedaille. Die Vorderländer Schwimmerin Jolanda Durrer aus Oberegg, die bei der Staffel der Wohnstätte Zwyssistrasse St. Gallen mitschwamm, gewann ebenfalls Gold.

Donnerstag, 4. September 2008

Danke Buschauffeur Alex Rohner

Die Schwimmleiterinnen des Behindertensport Sektion Appenzeller Vorderland dankten Alex Rohner herzlich für die zuverlässigen Chauffeurdienste.

Vorderland. Alex Rohner fuhr die Vorderländer jahrelang mit dem Sefarbus sicher zur Schwimmstunde nach Walzenhausen und zurück nach Wolfhalden, Heiden oder Rehetobel.

Als die Vorderländer vor rund zwanzig Jahren Schwimmstunden einführten, war der Transport der Schwimmerinnen und Schwimmer ein Problem. Die Züricher Beuteltuchfabrik, heute Sefar, sprang hilfreich in die Bresche und stellte ihren Firmenbus sowie den Fahrer unentgeltlich zur Verfügung. Diese Tradition wurde verdankenswerter Weise bis zum heutigen Tag weitergeführt. Unlängst wurde der langjährige Mitarbeiter der Sefar Alex Rohner aus Reute pensioniert. Damit schied er auch aus dem Chauffeurdienst aus.

Die Schwimmstundenleiterinnen Claudia Niederer und Daniela Breu sowie Präsident Martin Frischknecht dankten Alex Rohner für seinen äusserst zuverlässigen Fahrdienst für die Vorderländer und überreichtem ihm ein kleines Präsent. Jeden zweiten Donnerstag trainieren die Vorderländer im Hallenbad des Dream Hotels Walzenhausen. Der Sefarbus, alternierend gemäss Spätschicht von Alex Rohner chauffiert, holte die Schwimmerinnen und Schwimmer jeweils in Rehetobel, in Heiden und in Wolfhalden ab, brachte sie bei Wind und Wetter sicher nach Walzenhausen und fuhr sie nach dem Schwimmen wieder nach Hause zurück. Zuverlässig wie eine Schweizer Uhr stand Alex Rohner rechtzeitig an den abgemachten Stationen bereit. In all den Jahren gab es keine Zwischenfälle. (pd)

Freitag, 29. August 2008

Velotour nach Rapperswil



Appenzell. Am Wochenende führte die Behindertensportsektion Appenzeller Vorderland eine zweitägige Velotour von Sargans bis nach Rapperswil durch, ein Grossunternehmen mit 14 Tandem- und fünf Rollfitpaaren sowie Einzelfahrern, Verkehrskadetten und medizinischer Betreuung. Die Leitung oblag einmal mehr Albert Ebneter, Heiden.

Die Behindertensportler der Sektion Appenzeller Vorderland mit Gästen aus der Sektion Appenzell Innerrhoden fuhren mit Postauto und Zug ab Heiden über Rheineck bis nach Sargans. Dort folgte nach der Znünipause im Bahnhofrestaurant die Verteilung der von seit genau fünfzehn Jahren von Franz Sagurna, Walzenhausen, im Lkw transportierten Spezialvelos. Der Tross mit fünf Rollstuhlvelo- und 14 Tandempaaren, zehn Solofahrern, fünf Verkehrskadetten, einem Besenwagenfahrer, einem Filmer und einer medizinischen Praxisassistentin begab sich auf Velowegen über Flums nach Walenstadt, wo im Lokal der katholischen Kirchgemeinde die vereinsinterne Kochcrew das Mittagessen vorbereitet hatte.

Gestärkt gings auf dem Stahlross zum Teil bei Nieselregen weiter Richtung Wesen nach Mollis und mit dem Postauto auf den Kerenzerberg. Dort wurde im Sportzentrum Filzbach übernachtet. Tags darauf brachte das Postauto die Vorderländer nach Mollis. Von dort wurde wiederum auf den Velos Richtung über Näfels nach Benken geradelt und auf einem Bauernhof wunderbar zu Mittag gegessen.

Weiter ging die Fahrt anschliessend nach Schmerikon und bis nach Rapperswil. Dort fand der Verlad der Fahrräder in den Transporter von Sagurna statt. Mit dem Zug und Postauto kehrten die Vorderländer zurück nach Heiden.

Die Velotour der Behindertensport Sektion Appenzeller Vorderland ist ein logistisches Grossunternehmen unter der versierten Leitung von Albert Ebneter aus Heiden. Seit fünfzehn Jahren kann sich der Häädler auf Franz Sagurna aus Walzenhausen verlassen. Sagurna fährt mit seinem Transporter jährlich die Velos an den Ausgangspunkt der Velotour oder er holt sie am Schluss der Tour wieder zurück nach Heiden. (pd)